Am 22. 05. 2026 im Amtsblatt von LE


Magische Malerei?

Zwei Personen mit den schlankeren Gaigel-Karten, Würt­tem­ber­ger Bild, ma­len einen Kreis und zwei Linien auf ein Papier und schreiben ihre Namen (hier: A und B) daneben. Dann spielen sie und setzen, vom Kreis nach außen, hin und wieder senkrechte Striche und V-för­mige Haken auf die Linien. Dies wie­der­ho­len sie ständig. Plötzlich ent­schei­den sie sich um und streichen ihre Striche durch, von außen beginnend nach innen. Schließlich sagen sie: „B hat die Partie gewonnen“.

Was soll das?

Des Rätsels Lösung: A und B spielen GAIGEL:

Gaigels Abrechnung

Foto: eigeneSkizze

Liebe Leserinnen und Leser: Beherrschen Sie Gaigel? Die Skizze zeigt einen Spielverlauf des Gaigel zu zweit, zu viert oder zu sechst. Nach meiner Meinung ist Kreuz­gaigel, also Gaigel zu viert, am spannendsten, denn dann habe ich nicht zu viele Stichrunden und kann auch mal winken und dem Partner zuzwinkern (so wird das erlaubte Mogeln dort genannt).

Vielleicht wollen Sie das würt­tem­ber­gische National­spiel erlernen? Dann kontaktieren Sie mich unter spielkartenmuseum@le-mail.de oder kom­men Sie am 27. Mai um 14 Uhr ins Schaudepot in Leinfelden, Schön­buch­stra­ße 32. Dort erleben Sie bis 17 Uhr zugleich die neue Karten-Ausstellung „Im Takt der Blätter - das Phänomen Spielkarte und die Musik“.

www.foerderverein-spielkartenmuseum.de,

Tel. 0711 7560 120

(Volker Claus)