Am 20. 02. 2026 im Amtsblatt von LE


Kiebitzen reloaded

Vor drei Wochen hatte ich Sie auf das Kiebitzen und seine Mög­lich­keiten zum Erlernen von Karten­spiel­regeln, stra­te­gischem Vor­ge­hen und auf professionelles Be­trü­gen aufmerksam gemacht. Woher ich meine Kenntnisse er­worben habe? Ganz einfach: Seit 1962 bin ich Mitglied im Stuttgarter Kiebitz-Klub, der leider in Ver­ges­sen­heit ge­riet. Hier ist meine Mit­glieds­kar­te:

(Volker Claus)

Foto: Eigenes Foto

Kartenspielen hat immer etwas mit Psy­cho­lo­gie zu tun. Wenn jemand beim Skat als Alleinspieler von Kreuz und von Pik jeweils die 9 und die 10 auf der Hand hat, so drücken manche die 9 und die 10 von einer der beiden Farben (um in der an­de­ren Farbe mit der 10 noch einen Stich zu erhaschen), andere da­ge­gen die bei­den Zehnen (um even­tu­ell zurück­ge­haltene Asse ste­chen zu können). Merke: Beim Kar­ten­spiel ist das Ausloten der geg­ne­rischen Gewohnheiten, die sich zu­vor gut durch Kiebitzen ermitteln las­sen, ein Schlüssel zum Sieg.

Bei Ausstellungen können Sie
die Psy­cho­lo­gie des Spie­lens bisher nur erahnen. Unsere Karten strahlen jedoch Kunst, Zeitgeist und Vielfalt aus. Das Schaudepot in der Schön­buch­straße 32 ist mittwochs von 14 bis 17 Uhr und zusätzlich jeden Sonn­tag in der Zeit vom 22. Fe­bru­ar bis 29. März von 14 bis 17 Uhr im Stadt­museum (mit Kaf­fee­trank) in der Haupt­straße 79 geöffnet. Ein loh­nen­des Ziel nach Fasching! Be­su­chen Sie uns und bringen Sie Ver­wandte und Freunde mit.

Tel. 0711 7560 120

www.foerderverein-spielkartenmuseum.de, spielkartenmuseum@le-mail.de

(Volker Claus)