Am 09. 01. 2026 im Amtsblatt von LE


Neues Jahr - Neues Glück!

In jedem Wild-West-Film kommt es zum Pokerspiel! Hier siegen die Guten und ster­ben die Bösen. Poker soll 1829 per Schiff über New Orleans in die USA eingereist sein und sich rasend schnell verbreitet haben, Mississippi aufwärts in jeden Win­kel. Anfangs wurden an 4 Personen 20 Karten ausgeteilt, es wurden Geld­be­träge gesetzt und die höchste Karten­kom­bi­nation gewann. Bis 1845 setzten sich dann die 52-er Spiel­karten durch und es wurde üblich, in einer Zwischen­runde Karten aus­zu­tauschen, um das Blatt zu ver­bes­sern. Bluffen und Pokerface be­stim­men seit­dem den Spiel­verlauf.


Vor 100 Jahren wurde in Robstown (Texas) die Variante „Texas Hold’em“ erfunden: Jede(r) bekommt 2 Kar­ten und schritt­weise werden weitere 5 „Gemein­schafts­karten“ nach­ein­an­der offen ausgelegt, die jede(r) zu­sam­men mit den eigenen Karten für eine Kombination ver­wenden darf. 

Beispiel:

Oben: Ich bekam die Karten Pik 8 und Pik Bube, die die Mitspieler nicht sehen können.

Unten: Die vier Karten Pik 10, Karo 10, Kreuz Dame und Herz 8 wurden offen hingelegt.

Die fünfte Karte fehlt noch: Eine 8, 9, 10 oder Bube könnten den Sieg bringen. Soll ich weiterhin mit­spielen?

Foto: DSM-Bestand, eigenes Foto

Ist Pokern nun ein Glücksspiel oder ein Denkspiel? Immerhin wird da­bei viel Geld bewegt. Schon mit relativ wenig Geld ließe sich das DSM weiter betreiben. Es gibt Vor­schläge, das Kulturgut Spiel­karten­museum für un­sere Stadt zu be­wahren. Diese diskutieren wir wei­ter­hin! Das Ziel: LE SOLL KARTEN­STADT BLEIBEN !


Besuchen Sie das Spiel­karten­museum in der Schön­buch­straße 32 und bringen Sie Verwandte und Freunde mit! Es ist jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr geöffnet und auch am Sonntag dem 1. Februar ab 14 Uhr. Telefon 0711 7560 120

www.foerderverein-spielkartenmuseum.de,

spielkartenmuseum@le-mail.de